So oder so ähnlich schallte es uns das ein oder andere Mal entgegen als wir von unseren Plänen erzählten, unsere Reise ausgerechnet im Iran beginnen zu wollen. Für uns hingegen versprach der Iran genau das richtige Maß an Abenteuer und Anderssein, um uns hinreichend über den deutschen Tellerrand zu befördern.
Nun sind wir endlich hier in Teheran und können anfangen die Vorurteile über Bord zu werfen, die sich in unseren Köpfen festgesetzt haben. In den westlichen Medien wird häufig ein Bild gezeichnet, in dem ein oppressives fanatisch-religiöses Regime die Menschen unterdrückt, die Versorgung der Bevölkerung nicht immer gewährleistet ist und in dem das alltägliche Leben von Religionswächtern schärfstens kontrolliert wird. Diese Darstellungen haben sicherlich ihren Wahrheitsgehalt, aber die ganze Wahrheit sind sie nicht.
Unsere Ankunft am Flughafen gestaltet sich sehr einfach, wir werden geradezu durchgewunken. Unsere iranischen Freunde, mit denen wir in der Türkei gestrandet waren, organisieren uns schon mal die gemeinsame Fahrt in die Stadt während wir beobachten, dass hier die Zeit mitnichten stehengeblieben ist und das Kopftuch eher locker auf dem Hinterkopf sitzt. Jahrelange Sanktionen bemerkt man zunächst bis auf die fehlenden Visa- und Mastercard-Logos an den Geldautomaten jedenfalls nicht.
Hier sind schon mal unsere ersten Eindrücke:













HL
Februar 2, 2018 — 9:13 p.m.
Nun, da hat ja die Verzögerung sicher auch was Gutes gehabt, dass ihr gleich Unterstützung gefunden habt. Ansonsten: Scheint eine faszinierende Stadt zu sein… die Berge im Hintergrund, und leckeres Essen scheint es auch zu geben, dazu die beeindruckenden Gebäude… weiterhin viel Spaß!!
Conny
Februar 5, 2018 — 7:02 a.m.
Hallo liebe Hannelore,
Ja die Stadt ist faszinierend und wir kommen auf alle Fälle wieder. Matthias will auch unbedingt ein Spiel mit der floorball Mannschaft Teheran spielen. 🙂 Was man aber auf den Bildern von gestern auch ganz gut sehen kann ist der Wintersmog. Der ist nicht ganz unerheblich hier. Insofern freuen sich unsere Nasen jetzt auch auf ein bisschen Frischluft.
Viele Grüße nach Leipzig
Ingo Machete
Februar 2, 2018 — 10:28 p.m.
Die Kleine Mistbiene oder Gemeine Keulenschwebfliege (Syritta pipiens) ist eine Fliege aus der Familie der Schwebfliegen (Syrphidae).
Die Fliegen erreichen eine Länge von 7 bis 9 Millimetern und haben einen sehr schlanken Körperbau. Das Gesicht steht kielförmig vor. Die Stirn des Weibchens ist silberweiß bestäubt mit schwarzem Scheitel. Die kurzen Fühler haben eine rötlich gelbe Färbung, die sich nach vorne hin verdunkelt sowie eine nackte Fühlerborste. Die Brust ist länglich….
Wir folgen euch
bein Ville Pouaree
claus, lars, armin, bert und dein (ex) lieblingsmitbewohner
Conny
Februar 5, 2018 — 7:04 a.m.
Da hat also die ganze Kasselbande poirée ohne mich getrunken. War wohl die ganze Flasche?! 😁
Ingo Machete
Februar 2, 2018 — 10:32 p.m.
mehr Bilder, weniger Text für alle Legastheniker
Conny
Februar 5, 2018 — 7:06 a.m.
Schaffste schon als Leerer.
Lars the Grand
Februar 4, 2018 — 9:48 a.m.
Ja hallo ihr beiden! Guad schuat´s aus jehnseits des tellerrandes!
„Das Kopftuck sitzt eher locker…“ sieht so aus, als trüge die Dame, die gerade am Marktstand was kauft gar keines.
Ach herrlich sehen die Bilder aus und machen Lust, an eurer Seite zu schweifen.
Passt auf euch auf und bloggt schön!
Conny
Februar 5, 2018 — 7:14 a.m.
Hallo lieber Lars,
Nee, die tragen alle schon ein Kopftuch. Am Montag letzte Woche wurde wieder eine Frau inhaftiert, die keins getragen hat. Aber man muss nicht alle Haare verdecken, man kann auch das Tuch hinten über den Zopf legen oder gleich eine Wintermütze aufsetzen. Das ist dann schon sehr offensiv und zeigt, was man von diesem Gesetz so hält.
Da ich hier nicht ins Gefängnis möchte, trage ich es eher strenger. Ich werde unbemerkt schon genug Sachen als Frau falsch machen. Und bis der Kuchen mit der Nagelfeile da ist… seh ich halt aus wie… Naja
Liebe Grüße nach Kassel
Krause
Februar 6, 2018 — 3:55 p.m.
Ich freue mich,das ihr das Abenteuer angetreten habt Pluspunkt ! Denkt daran das ihr Botschafter eines anderen Deutschland,eines friedlichen seid.Wir wünschen Euch immer eine Handbreit Wasser untern Kiel.Liebe Grüße von Oma u. Opa.
Conny
Februar 8, 2018 — 5:36 p.m.
Liebe Oma, lieber Opa,
Vielen Dank für eure Wünsche. Man ist ja als Deutscher im Ausland immer irgendwie auch Botschafter seines Landes. Und da antworten wir sowieso ehrlich und bestimmt manchmal unerwartet. Zum Beispiel auf die Frage, welches Auto wir als Deutsche fahren, dass wir Rad fahren. Oder dass wir Hitler nicht als Helden oder schlauen, starken Mann sehen. Sondern uns wünschen, dass so jemand nie wieder an die Macht kommt. Oder, dass man in Deutschland eigentlich nur eine Frau und nicht mehrere zur gleichen Zeit hat. Man muss da eben vorher gut auswählen. 🙂
Liebe Grüße aus Yazd nach Leipzig und bis bald